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Montag, 14. Mai 2018

Bildhafter Rückblick



Blumige Geburtstagsgrüße
Abendessen


Warteschlange an der Katzenbar

Lady Crooks und das Pony
geschrubbtes Dach

zukünftiger Lieblingsplatz

No panic on the titanic
Hundesport

Dienstag, 3. April 2018

k c i l b k c ü r d n e n e h c o W - r e t s O

Karfreitag:
Wetter war nicht so prickelnd, also habe ich mit der Süßen ein paar Spiele gespielt und ein wenig Fernseh geschaut und spazieren gewesen (letzteres findet die Süße immer doof... ;-))




Ostersamstag:
Die Süße war reiten, die Lady einkaufen. So wie es da in den Läden zugeht und anbetracht dessen was die Leute so rausschleppen, könnte man ja meinen, dass dder Notstand in den nächsten zwei Tagen ausbricht und die Leute Hamsterkäufe tätigen müssen.
Die Lady hatte für den Osterbrunch eine Flasche Deutz Geldermann beschafft. Als sie dann beim Bäcker stand, hatte sie einen Moment ihren Einkaufswagen nicht im Blick. Als sie sich wieder herumdrehte, standen zwei Leute da und hatten die Flasche Sekt in der Hand.
Die Lady ließ einen Schrei fahten und riss dem Typen die Flasche aus der Hand und fragte was das solle. Der Typ antwortete lapidar: "Ich wollte nur schauen, was das für eine Flasche ist."


Ne, ist klar. Man greift einfach in anderer Leute Einkaufswagen und schaut sich da Sachen an.
Ich habe echt ein besch... Karma oder die Leute hier sind einfach danaeben...


Ostersonntag:
Kleiner Brunch mit einer Bekannten und der Oma. Danach wieder faul auf der Couch und ein paar Spiele mit der Süßen.


Ostermontag:


Die Lady und die Süße besuchen ganz gerne Mittelaltermärkte.
In erreichbarer Nähe sollte so ein Markt stattfinden. Die Lady kannte diesen Markt schon vor früheren Besuchen. Der Markt hatte früher alles was so ein Markt braucht. Gauckler, Handwerker, Puppenspieler, Wahrsager etc.
Also zahlte die Lady ohne murren die 5 und 3 € Eintritt.
Allerdings was nichts. Es gab ein paar STände die irgendwelches "mittelalterliche" Zeugs verkauft haben und das war es.
Die Lady fragte bei einem der Leute für was sie nun den Eintritt bezahlt habe und erhilt die Erklärung, dass es vor zwei Jahren Zoff in der Geschäftsleitung des veranstalters gab und sich das ganze jetzt erst wieder im Aufbau befände.
Ist ja gut und schön, aber wenn sie nichts bieten, können sie auch keinen Eintritt verlangen.
Wieder was gelernt, dort geht es also nie wieder hin.


Immerhin war das Wetter schön und wir konnten die Sonnenstrahlen genießen.


Das werden wir auch heute tun ;-)



Montag, 26. März 2018

irgendwie habe ich wieder Lust...

Am Wochenende habe ich meinen Blogg durchforstet, weil ich etwas suchte.


Dabei fiel mir auf, wie toll es ist so einen Blog zu haben.
Es ist ja sozusagen ein Tagebuch.
Manche Sachen hatte ich schon so gut wie vergessen, aber beim Lesen fiel mir so manches wieder ein. Andere Sachen wusste ich zwar noch grob, aber so manches Detaille wurde mir erst wieder bewußt, als ich es las, bei manchem fiel mir auf, dass ich die Ereignisse mittlerweile in einen komplett falschen Kontext gebracht habe.
Fazit: Ich sollte wieder bloggen und zwar regelmäßiger als ich es momentan tu....
Einen kleinen zusammenfassenden Rückblick auf die vergangenen Monate:


SüVa

Er ist weg...
Das war ein ganz schöner Kampf.
Zwar gehörte ihm die Wohnung schon seit Dezember, trotzdem benötigte er weitere 3 Monate bis er weg war.
Um es kurz zu machen.
Der SüVa zog am 02.03.2018 in seine eigene Bude.
Vorangegangen war eine Drohung, dass er eine Anzeige wegen psychischer Gewalt kassieren würde, wenn er nicht auszieht und die Tatsache, dass es einen massiven Kälteeinbruch gegeben hatte.
Da der SüVa handwerklich eine absolute Null ist, konnte er die Ursache, warum die Heizung im Gästezimmer nicht funktionierte, "leider" nicht beheben. Die Lady hat jedoch am Tag seines Auszugs, die Heizkörper entlüftet und - oh Wunder der Technik - seither ist es auch im Gästezimmer wieder mollig warm.


New in

Die Süße wurde mittlerweile auf eine weiterführende Schule angemeldet.
Da es in Provinzkaff kein einziges G9 gibt und die Süße in einem solchen untergehen , eine Realschule sie aber vermutlich unterfordern würde, bleibt sie wo sie ist.


Außerdem ist am 09.03. das neue Bett angelandet.


Es ist toll...
Ganz toll....
Man schläft wie auf Wolken und die Schmerzen sind wie weggeblasen.


Ick freu mir:




Süße

Tja und dann hatte natürlich noch die Süße Geburtstag.

Ihren ersten "Runden"...

der wurde auch ausgiebig gefeiert:

 

kcilbkcürdnenehcoW

Dieses Wochenende hatte die Lady dann nach vielen, vielen Jahren mal wieder ein Familientreffen.

Anwesende bucklige Verwandtschaft der Ladywaren:
  • die einzige noch lebende (und älteste) Tante
  • deren beide Söhne (beide um die 60 D:) einer mit Ehefrau, der andere lebt derzeit in Scheidung
  • deren Kinder mit ihren jeweiligen Ehegatten und Kindern,
  • die Cousine (Tochter der jüngsten, jedoch bereits verstorbenen, Tante) mit ihrer Lebensgefährtin und ihrer Tochter,
  • Ladies Mutter mit Hund ,-)
  • Ladies Schwester mit ihrem Pflegekind und Hund, aber ohne eigene Kinder,
  • die Lady mitsamt der Süßen.


Die Lady hat sich wieder fürchterlich über ihre Schwester aufgeregt, weil diese das Pflegekind so lieblos behandelt hat und es die ganze Zeit nur angeranzt oder alternativ komplett ignoriert hat. Kein liebes Wort, nur Druck, nur Befehle, selbst wenn das Kind nichts falsch gemacht hat, bekommt es eine auf die Mütze, aber man darf ja nichts sagen, weil man hat ja keine Ahnung, nur sie ist diejenige mit Durchblick, weil sie studierte SozPäd ist, deshalb weiß nur sie wie man mit Kindern umgeht und alle anderen sind ja blöd und unwissend.

Auch der Cousine und deren Lebensgefährtin ist der lieblose Umgang mit dem Kind ins Auge gesprungen, selbst die Süße sagte wieder:
"Mama, das Mädchen darf gar nichts. Mit der kann man gar nichts spielen. Ich wollte mit ihr Fange spielen, aber sie sagte sie darf nicht rennen, ich wollte mit ihr Verstecke spielen, aber sie sagte sie muss in Sichtweite bleiben, ich wollte mit ihr nach dem Hund schauen (der im Auto saß, das direkt vor der Terasse stand), aber sie sagte, sie darf keinen Fuß von der Terasse setzen, die darf einfach gar nichts, die tut mir so leid."
(aber ändern kann man daran wohl nichts, die Lady habe es ja schon versucht, leider ohne Erfolg...)

Montag, 27. November 2017

Wochenendrückblick

Samstag:


Geplant:
Besuch bei I(dioten) k(aufen) e(infach) a(lles) und einem benachbarten Einkaufszentrum


Super Idee!
Die hatte nämlich kein einziger anderer
 Mensch auf diesem Planeten....
Nun ja, volle Kaufhäuser machen der Lady
 nicht viel aus, aber die Parkplatzsuche
war schon etwas anstrengend.


Gekauft:
  • ein paar Kissen,
  • ein paar Aufbewarungsboxen
  • ein kleiner Hocker, der als Beistelltisch umfunktioniert wurde
  • Kleinkram für den Adventskalender


Gegessen
der obligatorische Hotdog.
Das gehört dazu und wird sich für die Lady auch nicht in den nächsten 100 Jahren ändern.


Getroffen:


Einen alten Verehrer  Bekannten von vor 20 Jahren.
Manche Dinge ändern sich halt nie...




Sonntag:

Gesehen:
Hexe Lilli rettet Weihnachten
Die Süße hatte sich gewünscht mit
einer Klassenkameradin, die jetzt bald zurück
nach China zieht, nochmals ins Kino zu gehen.


Getröstet:
Die kleine Chinesin die eigentlich lieber hier bleiben will und sehr geweint hat.


Genascht:

Weihnachtsplätzchen

Oma hat gebacken






Dienstag, 24. Januar 2017

Ich trau mich ja schon fast nicht mehr zu sagen... oder ein kleiner Rückblick

Das neue Jahr ist ja nun nicht mehr wirklich neu.


Trotzdem wünsche ich euch allen ein gutes Jahr 2017.


Es ist viel passiert seit dem letzten Post, aber eigentlich auch wiederum gar nichts.
Die Süße und ich hatten schöne Weihnachten und wir genießen den Schnee:




Denn endlich gibt es
in Provinzkaff mal über
einen längeren Zeitraum eine
nennenswerte Menge Schnee:









Tja und sonst?
Zwischenzeitlich hat sich die Welt verändert.
Amerika hat einen neuen Präsidenten und ich weiß gar nicht was ich dazu sagen soll.

Ich habe lediglich den Eindruck, dass dieser Mensch so ziemlich die ungeeignetste Person dieser Welt ist, die dieses Amt inne haben sollte.
Ihm fehlt es an Weitsicht, ihm fehlt es an Eloquenz, ihm fehlt es an Selbstreflektion und der Gedanke, dass ein Mensch mit einem solchen Temperament am roten Knopf sitzt erfüllt mich mit Angst.



Irgendwie habe ich bis zur Vereidigung gehofft, er würde sich plötzlich hinstellen und einen Rückzieher machen.
Hat er aber nicht.
Ich hatte auch gehofft, dass er - wie alle Präsidenten - nach Beendigung des Wahlkampfes mit seinen Beleidigungen und Drohungen aufhört. Tut er aber nicht.
Nun ja, immerhin muss man ihm in diesem Punkt zugestehen, dass er konsequent ist.
Ich habe aber immer noch die Hoffnung, dass irgendetwas passiert, das ihn dazu zwingt zurück zu treten.
Da hat wohl jemand die Büchse der Pandora geöffnet...

Und die neue First Lady?
Über sie sage ich mal nichts.
Doch, ich sage was!
Sie ist hübsch....






Und sonst?
Was gab es sonst noch so?

Nun, ich habe beim Jugendamt angerufen.
Man behandelt die "Anzeige", den "Hinweis" oder wie auch immer das genannt wird, anonym.
Soweit soetwas anonym behandelt werden kann.
Die "beschuldigte" Person wird sowieso wissen von wem das kommt.
Ist mir aber egal. Ich finde man kann ein Kind nicht so alleine lassen.
Das Kind haat so oder so schon einen schweren Start. Ich könnte nicht mehr in den Spiegel schauen, würde ich nicht versuchen dem Kind zu helfen.






Nun ist es aber auch mal wieder gut fürs Erste...

Ich hoffe euch geht es allen gut...
















Dienstag, 13. Dezember 2016

Phantastische Tierwesen.. oder Geld regiert die Welt

Als eingefleischter Harry Potter Fan (langgediente Leser, wissen wie ich zu meinem Bloggerpseudonym kam) wollte ich mir natürlich auch den neuesten Film aus J.K. Rowlings Feder anschauen.
 
Phantastische Tierwelten und wo sie zu finden sind.
 
Ein wenig sperrig der Titel, aber als Fan des Zauberlehrlings weiß man natürlich, dass dies der Titel eines Standardlehrbuchs von Hogwarths ist.
 
Endlich mal wieder ein Film, den auch ich gerne anschaue und der -juppiieee - für Kinder geeignet ist (FSK 6).
 
Die letzten paar Filme, die ich mir anschaute waren:
  • Ostwind
  • Bibi und Tina
  • Trolls 
Also beschloss ich am Sonntag mit der Süßen ins Kino zu gehen.
Die Süße hatte aber so gar keine Lust auf den Film:
"Nein, Mama! Den schau ich mir nicht an."


Hm, na gut...
Man soll ja niemanden zwingen.
Ich wollte aber und da ich die Süße kenne und sie stur sein kann - wenn sie etwas nicht will, dann will sie nicht - beschloss ich alleine in den Film zu gehen.


Er war ganz gut.
Jetzt nicht der beste Film, den ich je gesehen habe, aber ganz gut.
Zwischendurch fand ich ihn an manchen Stellen etwas langatmig, aber er ist durchaus sehenswert.


Lustig fand ich, dass die Amerikaner - denn der Film spielt in New York Anfang des 20sten Jahrhunderts - uns nicht-magischen Menschen nicht Muggles sondern "No-Maj" nennen.
Amis halt.. Lustiger Akzent ;-)


Was ich aber so gar nicht lustig finde ist die Altersfreigabe der FSK.


Ist mir in der Vergangenheit schon so manches mal aufgefallen.


Also mal ganz ehrlich Leute. Wer einen Hobbit für ein Kind im Alter für 12 Jahre geeignet hält, der muss entweder völlig abgebrüht oder total durchgeknallt sein.


Diese Filme sind dermaßen brutal.


Wenn man dann auch noch bedenkt, dass die FSK für Dirty Dancing ebenfalls eine Altersfreigabe ab 12 Jahren erteilt hat, wird es dann schnell lustig.
Letzteren Film kenne ich in und auswendig.
Es gibt EINE einzige Szene, in der eine Sexszene angedeutet wird.
Ich habe den Film auch schon ohne schlechtem Gewissen mit der Süßen angeschaut. Die hat das gar nicht richtig verstanden, was in dieser Szene passiert. Das ist total harmlos!
Was die Süße aber durchaus kapiert sind, wenn tote zu sehen sind oder Gewalt.
Aber anscheinend sind die Leute der Meinung, dass Sex die Kinder mehr verstört als Gewalt.
Zu dieser Erkenntnis muss man auch erst mal gelangen.
Mir erschließt sich diese nämlich nicht....


Warum bitteschön, gibt man allso einen Film der solch brutale Szenen beinhaltet für Grundschulkinder frei?
Ich habe auf der Seite der "Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" gesucht.
Ganz ehrlich?
Die Begründung ist dich ein schlechter Witz:


Freigabebegründungen

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Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind, USA 2016 Filmplakat: Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind
Im New York der 1920er Jahre spielendes Fantasyabenteuer, das in der gleichen Welt angesiedelt ist wie die "Harry Potter"-Filme: Im Mittelpunkt steht eine geheime Gesellschaft von Zauberern und Hexen, die von einer bösen Macht bedroht wird. Der Film enthält einige bedrohliche und düstere Szenen, bei denen teils auch Menschen zu Tode kommen. Diese Szenen können auf Kinder im Grundschulalter kurzzeitig erschreckend wirken, aber im Kontext der zahlreichen positiven und entlastenden Szenen entfalten sie keine nachhaltig ängstigende Wirkung. Auch die Vielzahl sympathischer Hauptfiguren, mit denen Kinder ab 6 Jahren sich gut identifizieren können, sowie das lange Happy-End tragen maßgeblich zur Entlastung bei. Eine Überforderung steht daher bei Kindern im Grundschulalter nicht zu befürchten.
FSK ab 6 FSK ab 6 freigegeben



Wäre die Süße nicht so stur gewesen, würde sie jetzt tagelang nicht schlafen können.
Der Film ist definitiv zu brutal und zu düster.
Da hatte ich mich ja schon bei manchen Szenen abgewandt.


Nun, in Zukunft werde ich mich - sollte ich unsicher sein - erst selbst davon überzeugen, ob der Film für die Süße taugt oder nicht.


In mir wird der Verdacht, dass da die gerne zugunsten der Verkaufszahlen mal ganz schnell zu Lasten der Kinder bewertet wird.





Dienstag, 26. April 2016

26.April 1992

Es gibt so Sachen die vergisst man nie.
Ich weiß noch genau, was ich heute vor 24 Jahren gemacht habe.
Also am 26.April 1992
Ja, also vor mittlerweile fast einem viertel Jahrundert!


Ich war im Stubaital zum Ski fahren.
Wir waren auf dem Gletscher, weil am Schlick zu wenig Schnee lag.

Es war ein Sonntag und wir hatten herrlichstes Wetter.


Nicht so ein
Dreckswetter wie heute.

Ich war mit ein paar Freunden die mehr oder weniger gut Ski fuhren.
Wir waren schon früh auf der Piste.
Es war um die Mittagszeit.
Ich hatte Hunger wie ein Wolf.
Also sagte ich zu den Jungs:
„Wer zuletzt an der Hütte ist, zahlt das Essen.“
Die Herren waren einverstanden und los ging es.
Mein Discman (ja, das war damals „State of the Art“) spielte dies hier.
Entsprechend war mein Schwung.
Der Schnee war (noch) leicht pulvrig, die Sonne schien. Die Bedingungen und die Laune waren also bestens.
Ich drehte meinen Kopf über die Schulte um den beiden Herren die ich gerade überholt hatte einen kecken Spruch zuzurufen….
Aber Hochmut kommt ja bekanntlich vor dem Fall.

Ich geriet auf eine Schneewehe unter der blankes Eis war.
Es kam wie es kommen musste:
Mein Ski rutschte weg,
ich stürzte,
die Bindung tat was sie sollte und löste aus
der Ski flog aber nicht von mir weg, sonder mit voller Wucht, mit der scharfen Kante in mein Gesicht, genau auf meine Nase.
Die Nase knackte,
die Sonnenbrille flog in hohem Bogen weg
Ich lag im Schnee und dachte:
„Shit! Wenn ich jetzt bluten, ist die Nase ab.“
Ich lag im Schnee, öffnete die Augen und sah rot…
Der ganze Schnee um mich herum war mit Blut getränkt.
Ich schaute auf.
Meine Herren hatten mich eingeholt und sich um mich versammelt.
Einer hatte bereits meine Ski eingeammelt.
Als ich meine Hände vom Gesicht nahm, fiel einer meiner Freunde fast in Ohnmacht.
Mir wurde schlagartig klar:
"Du hast schon mal besser ausgesehen."


Ich weiß nicht wie lange ich da lag, bestimmt nicht lange, aber gefühlt waren es Stunden bis die Bergrettung kam.
Immer wieder hielten Leute an und gafften.

(Seither weiß ich wie unangenehm es ist,
wenn man verletzt ist und begafft wird.)

Dann kam die Pistenkatze mit dem Arzt oder Sanitäter oder was auch immer das war.
Ich wurde in die Raupe verladen und erstversorgt.
(Schneeraupe zu fahren macht ja eigentlich
riesen Spaß, nicht aber mit
einer blutenden Nase).

Die Schmerzen hielten sich in Grenzen. Das war wohl der Schock oder die Schmerzmittel oder beides in Summe...

Ich wurde nach Insbruck ins Krankenhaus gebracht.


Vor dem Röntgenraum, war eine ewige Warteschlange.
Klar!
Sonntag!
Schönstes Wetter und wahrscheinlich einer der letzten Skitage der Saison.


Neben mir lag ein junger Mann.
Er schaute mich an und fragte:
„Wurdest du geschlachtet? Du siehst ja furchtbar aus!"
"Na super," dachte ich, "ich habe auch schon mal nettere Komplimente bekommen."

Ich hatte mich immer noch nicht gesehen, da ich keinen Spiegel zur Hand hatte.
Der junge Mann erzählte mir, er sei mit dem Gleitschirm abgestürzt, es täte ihm aber nichts weh.
Wir plauderten noch ein bissche, er war echt nett.

Irgendwann kam ich dann aber dran und wurde geröntgt.


Es war keine Überraschung: Die Nase war ab.
Sie musste sofort operiert werden.


Auf dem Weg zum OP musste ich dringend auf Toilette.
Der Krankenpfleger meinte: „Moment, ich hänge erst den Spiegel ab, so kannst du dich nicht anschauen.“
Na super, sowas macht echt Mut.
Meine Neugier siegte über die Angst und ich spickelte in den Spiegel nur um es in der selben Sekunde zu bereuen.
Ich sah furchtbar aus.
Die Nasenspitze hing irgendwo auf der rechten Wange
Die Augen waren zu Schlitzen zugeschwollen und die Lippe aufgeplatzt.
Kein schöner Anblick!
Glück des Geschicks hatte an diesem Tag eine plastische Chirurgin Dienst und die machte einen echt guten Job.
Man sieht es heute fast nicht mehr.
Nur wenn man es weiß und genau hin schaut sieht man die kleine Narbe.

Vor dem OP-Saal gab es natürlich auch wieder Stau und ich traf meinen Bettnachbarn vom Röntgenraum wieder.
Er war völlig aufgelöst. Er hatte seine Wirbelsäule gebrochen und man konnten icht sagen, ob er jemals wieder laufen kann.
Ich habe es nie erfahren, was aus ihm wurde. Ich habe ihn nicht wieder gesehen, aber ich denke oft an ihn.
Meine Nase wurde operiert und verließ das Krankenhaus noch am selben Tag, weil ich nicht alleine in Österreich bleiben wollte.
Ich musste allerdings versprechen eine oder zwei Wochen später nochmals zu kommen um die Fäden zu ziehen und die Heilung zu begutachten, was aber kein Problem war, weil wir eh nochmals fahren wollten.
Außerdem waren die Herren so begeistert von der Chirurgin, dass sie mich gerne brachten ;-)


Leider hatte die besagte Dame an dem Tag, an dem ich begutachtet wurde frei, was ein wenig Frust bei einem der Herren verursachte... ;-)

Tja und dieses Wochenende werde ich meine damaligen Reisebegleiter wieder treffen.


Ich freue mich schon drauf.



Montag, 11. April 2016

Rückblick in Bildern

Bilder sagen mehr als Worte.
Hier ein ganz kurzer Rückblick über die letzten 2-3- Wochen






















Montag, 4. April 2016

Selbstversuch

Ich habe schon lange nichts mehr von mir hören lassen.


Die Gründe sind mannigfaltig.


Ich war sehr beschäftigt und irgendwie ist bei mir die Bloggerluft momentan ein wenig raus. Ich kenne mich aber! Das wird sich bestimmt wieder ändern, also: Please stay tuned. ;-)


Ich war kürzlich auf der CeBIT.
Da war ich schon seit 10 Jahren nicht mehr.
Neu war auch, dass ich als Besucher dort war. Früher war ich immer nur als Aussteller auf der CeBIT unterwegs.
War mal schön die andere Perspektive zu haben und durch die Hallen zu laufen und sich die Aussteller anszuschauen.
Die CeBIT ist ja mitterlweile sehr gekürzt. Sowohl von der Ausstellungsdauer, als auch vom Ausstellungsangebot.
Früher gab es immer eine Halle für die Gamer. Da es mittlerweile die Gamescom in Köln gibt, zieht es die Aussteller solcher Software dann doch eher dahin, was auch sinnvoll für sie ist. Da treffen sie nämlich genau auf ihr Publikum.
Für die CeBIT bedeutet das, dass die ganzen Jungnerds nicht mehr durch die Businesshallen drängeln und die Leute vom arbeiten abhalten.


Außerdem sind die Auststeller für Heimelektronik verschwunden. Es gibt also nicht die neusten Fernseher und Co zu bestaunen.
Wer sich darüber informieren will muss zur IFA. Auch das reduziert den privaten Besucherstrom enorm.
Lustig fand ich ja, dass sich das anscheinend bei einigen immer noch nicht rumgesprochen hat und ich immer wieder Kommetare vernahm:  "Komisch, früher gab es mehr interessante Sachen für Privatleute."
Davon ab, dass ich ein paar geschäftliche Termine vereinbart hatte, war es aber ganz entspannt.
Trotz der "fehlenden" Themen die Menschen auch privat interessieren, gab es doch den einen oder andere witzigen Stand mit interessanten Dingen.
So war in einer Halle, die allerdings nur mit einem Resellerticket zugänglich war (in dessen Besitz die Lady selbstredend war), z.B. Nox. Ich bin mir bis heute nicht sicher ob da nicht ein Mensch drin steckt.
Dieser Job muss dann aber extrem gut bezahlt sein. Ich wollte da nicht drin stecken.


Dann gab es jede Menge lustige Gadgets. Für die Süße habe ich einen kleinen Bluetoothlautsprecher abgestaubt.
Meine beiden jungen Kolleginnen waren ein bisschen neidisch, dass ich alte Schachtel dem Typen das Ding aus den Rippen geleiert habe und sie leer ausgingen.


Apropos junge Kolleginnen.


Die eine war unsere Azubine, die sich mal ein Bonbon verdient hat. Sie ist gerade mal süße 18 und ein Nerd sondersgleichen. Die Andere hat die 30 auch noch nicht geschrammt.


Da die Lady ihren Führerschein zuhause vergessen hatte, musste sie sich chauffieren lassen.


Also es ist wirklich erstaunlich!!!!
Diese jungen Dinger kommen heutzutage so gar nicht mehr ohne irgendwelche technische Hilfe aus.
Unser Hotel lag 40 km von Hannover entfert.
Als wir morgens fahren wollten, stellte meine Kollegin das Navi an und fuhr los. Als wir die erste Kreuzung erreichten rechnete das Navi noch. Die Kollegin hielt an: "Wir müssen warten bis das Navi zuende gerechnet hat, ich weiß nicht ob ich da vorne rechts oder links muss."
Die Lady: "Da vorne auf dem Schild steht, dass wir nach rechts müssen."
"Ich warte lieber bis das Navi zuende gerechnet hat,"sprach's und wartete.


Außerdem lernte ich, dass Radio hören "old fashioned" ist. Man hört jetzt Musik bei irgendwelchen Streamingdiensten und für Staumeldungen gibt es ja das Navi.
Nachdem ich irgendwann mit meinen Interventionen gegen die Kategorie "deutsche Poesie" erfolgreich war, wurde die Musik auch für meine Ohren erträglich.


Was habe ich daraus gelernt?
Ich werd alt. Ich dachte ja immer selbst bin recht technikaffin, aber ganz ehrlich. Ich höre noch Radio, ich lese Verkehrsschilder und ich kann vor allem auch mal ohne elektronischen Schnickschnack auskommen.
Womit ich jetzt ganz elegant zum Post-Titel übergeleitet habe
(ich könnte Moderatorin
werden bei dieser äußerst
eleganten Überleitung ;-))


Ich übe mich heute im Handyfasten.
Das bedeutet: Ich bin heute ohne Handy unterwegs, weshalb ihr leider auf Bilder erst mal verzichten müsst.
Dass das nicht aufgrund einer
tieferen inneren Einsicht passiert,
sondern weil ich es schlicht vergessen
habe, muss ich ja nicht verraten ;-))
Allerdings werde ich ein Filmchen von Nox noch einstellen!
Das muss man eifach mal gesehen haben.
Irgendwann ist der mal auf mich zugerannt und ich bin völlig panisch zur Seite gesprungen und meinem Nebenmann auf den Fuß, weil ich Angst hatte, dass mich dieses 2,40 m-Teil umrennt.


So uind morgen berichte ich dann was ich am ersten richtigen Frühlingswochenende dieses Jahr so getrieben habe!


Bis dann!