Montag, 14. Mai 2018

Bildhafter Rückblick



Blumige Geburtstagsgrüße
Abendessen


Warteschlange an der Katzenbar

Lady Crooks und das Pony
geschrubbtes Dach

zukünftiger Lieblingsplatz

No panic on the titanic
Hundesport

Mittwoch, 11. April 2018

CC, fyi, zur Info

Regelmäßig, kommt die Lady Montags morgens ins Büro und öffnet ihr Postfach.


Meistens sind es um die 80-100 Mails die seit Donnerstag mittag in ihrem Postfach eingetrudelt sind.
Man lässt sich das mal auf der Zunge zergehen: 80-100 Mails innerhalb von ca 8 Arbeitsstunden.
Das sind 10 Mails pro Stunde, also alle 6 Minuten eine Mail. Da kommt man doch überhaupt nicht mehr zum arbeiten.


Dann braucht es ca eine Stunde bis die durchgeackert sind.


Es muss die Spreu vom Weizen getrennt werden.
Was ist ganz wichtig, was ist nicht so wichtig muss aber bearbeitet werden und was ist Spam.


Das meiste ist Spam.
Manche Kollegen meinen, dass sie das halbe Unternehmen auf den Verteiler setzen müssen.


Das geht einem ganz schön auf den Zeiger!


Mittlerweile löscht die Lady die meisten Mails in denen sie in Kopie gesetzt ist, oder die sie mit dem Vermerk "fyi" oder "zur Info" weitergeleitet bekommen hat.


Man kann sich ja schließlich nicht jeden Sch... merken und muss es auch nicht.
Wenn es wichtig ist, dann sollen die Leute richtig informieren und nicht jeden Hirnfurz streuen.


Ganz beliebt bei der Lady sind auch die Leute, die eine Mail senden und dann 5 Minuten später anrufen: "Ich habe dir eine Mail geschickt, kannst du mir die Fragen beantworten?"


Als ob ich nur auf die eine Mail am Tag warte und sonst nichts zu tun habe.


Geht das eigentlich nur mir auf den Zeiger?

Dienstag, 3. April 2018

k c i l b k c ü r d n e n e h c o W - r e t s O

Karfreitag:
Wetter war nicht so prickelnd, also habe ich mit der Süßen ein paar Spiele gespielt und ein wenig Fernseh geschaut und spazieren gewesen (letzteres findet die Süße immer doof... ;-))




Ostersamstag:
Die Süße war reiten, die Lady einkaufen. So wie es da in den Läden zugeht und anbetracht dessen was die Leute so rausschleppen, könnte man ja meinen, dass dder Notstand in den nächsten zwei Tagen ausbricht und die Leute Hamsterkäufe tätigen müssen.
Die Lady hatte für den Osterbrunch eine Flasche Deutz Geldermann beschafft. Als sie dann beim Bäcker stand, hatte sie einen Moment ihren Einkaufswagen nicht im Blick. Als sie sich wieder herumdrehte, standen zwei Leute da und hatten die Flasche Sekt in der Hand.
Die Lady ließ einen Schrei fahten und riss dem Typen die Flasche aus der Hand und fragte was das solle. Der Typ antwortete lapidar: "Ich wollte nur schauen, was das für eine Flasche ist."


Ne, ist klar. Man greift einfach in anderer Leute Einkaufswagen und schaut sich da Sachen an.
Ich habe echt ein besch... Karma oder die Leute hier sind einfach danaeben...


Ostersonntag:
Kleiner Brunch mit einer Bekannten und der Oma. Danach wieder faul auf der Couch und ein paar Spiele mit der Süßen.


Ostermontag:


Die Lady und die Süße besuchen ganz gerne Mittelaltermärkte.
In erreichbarer Nähe sollte so ein Markt stattfinden. Die Lady kannte diesen Markt schon vor früheren Besuchen. Der Markt hatte früher alles was so ein Markt braucht. Gauckler, Handwerker, Puppenspieler, Wahrsager etc.
Also zahlte die Lady ohne murren die 5 und 3 € Eintritt.
Allerdings was nichts. Es gab ein paar STände die irgendwelches "mittelalterliche" Zeugs verkauft haben und das war es.
Die Lady fragte bei einem der Leute für was sie nun den Eintritt bezahlt habe und erhilt die Erklärung, dass es vor zwei Jahren Zoff in der Geschäftsleitung des veranstalters gab und sich das ganze jetzt erst wieder im Aufbau befände.
Ist ja gut und schön, aber wenn sie nichts bieten, können sie auch keinen Eintritt verlangen.
Wieder was gelernt, dort geht es also nie wieder hin.


Immerhin war das Wetter schön und wir konnten die Sonnenstrahlen genießen.


Das werden wir auch heute tun ;-)



Donnerstag, 29. März 2018

Die Verlegerin

Die Lady war seit langem mal wieder in einem "Erwachsenenfilm", (die letzten drei Kinofilme waren "Wendy", "Ostwind" und "Bibi und Tina"):

Die Verlegerin

Handlung:
Vordergründig geht der Film um die Veröffentlichung der Pentagon-Papiere.
Ein viele 1000 Seiten langes Dossier, das die Hintergründe des Vietnamkrieges und die Illegimität dieses Krieges und die Manipulation des Volkes offenlegt und es geht um das hohe Gut der Pressefreiheit.


Hintergründig zeichnet er ein Gesellschaftsbild, in dem Frauen nichts als Staffage waren und die von Männern dominiert wurde. Er zeigt eine zu tiefst indoktrinierte Frau, die sich, in das damalige Rollenbild, gefügt hatte und sich erst Kraft ihres Amtes, als Chefin einer Zeitung, emanzipierte.


Auf die Haupthandlung des Filmes möchte ich nicht weiters eingehen, sie ist spannend und interessant und zeichnet ein nicht besonders schmeichelhaftes Bild von dem Umgang mehrer amerikanischen Präsidenten im Vietnam-Krieg, mit Menschenleben und eir sie das Volk manipulierten. Der Film legt, gerade in Zeiten der "Fake-News" den Finger in die Wunde und zeigt wie wertvoll die Güter Pressefreiheit und -unabhängikeit sind.
Die Nebenhandlung hat mich jedoch noch viel mehr beeindruckt, teilweise regelrecht schockiert. Es ist erschreckend welches Frauenbild noch vor 40 Jahren in unserer Gesellschaft geherrscht hat (da verwundert es dann einen nicht mehr, dass auch heutzutage der Prozess der Gleichberechtigung noch nicht abgeschlossen, wenn auch ein gutes Stück vorangekommen ist).
Eine Szene zeigt das damalige Frauenbild ganz besonders deutlich:


Achtung Spoiler!


Nach dem Freitod ihres Mannes, übernimmt Katharin Graham (genannt Kay) den Chefposten bei der Washington Post. Die Zeitung gehörte zwar Kays Vater, dieser setzte aber nicht - wie man heutzutage erwarten würde - seine leibliche Tochter als Erbin für seine Zeitung ein, sondern vermachte den Chefposten deren Ehemann, seinem Schwiegersohn und überging somit seine Tochter, der Grund hierfür war, dass Kay "nur" eine Frau war und man ihr somit per se unterstellte, dass eine Frau nicht in der Lage sei ein Unternehmen zu führen. Kay hatte dies jedoch niemals nicht als Affront empfunden, sondern im Gegenteil, sie war Stolz auf ihren Mann, den sie offensichtlich sehr geliebt hatte. Sie fügte sich so klaglos und wie selbstverständlich in - die damals für Frauen vorgesehen Rolle - der Hausfrau, Mutter und Gesellschafterin. Erst als ihr Mann den Freitod gewählt hatte übernahm sie die Rolle der Chefin, des damaligen "Provinzblattes" Washington Post, das immer im Schatten der New York Times gestanden hatte und sich gegen diesen übermächtigen Konkurrenten kaum durchsetzen konnte.
Deshalb sollte/wollte sie die Washington Post an die Börse bringen um schlicht mehr Geld in die Kassen zu spülen und zu expandieren.
Schnell wird klar, dass Kay in dieser männerdominierten Welt nicht ernst genommen wird. Man(n) fällt ihr ins Wort, tut so, als ob sie nicht anwesend wäre, hört ihr nicht zu. Besonders deutlich wird es - so finde ich - in dieser Szene.
Kay soll vor einem Komitee von Bankern und Investoren den Wert ihres Unternehmens erläutern (Ziel ist es einen möglichst hohen Emissionskurs beim Börsengang zu bekommen. Die Argumentation hatte sie im Vorfeld mit ihrem Freund und Berater mehrfach durchgegangen).
Die Kamera ist auf Kay gerichtet und man sieht sie, wie sie ein großes Gebäude betritt. Sie geht eine imposante Treppe empor, immer leicht devot, sie entschuldigt sich, als sie angerempelt wird, weicht entgegenkommenden Männern aus,  Ihre ganze Körperhaltung und Mimik wirkt völlig verunsichert. (Man möchte ihr fast entgegenbrüllen: Mensch! Mach dich doch nicht so klein, Du bist immerhin die Chefin einer Zeitung! Du bist doch jemand!) Sie geht in eine sehr imposante Treppe hoch. Die Kameraperspektive ändert sich und man sieht nun die Umgebung aus Kays Perspektive. Die Treppe endet an einer doppelflügligen Tür. Vor dieser geschlossenen Tür stehen einige jüngere Frauen, möglicherweise die Ehefrauen, der Männer die sich hinter der Tür befinden(?). Es ist auf jeden Fall klar: Für (diese) Frauen ist diese Tür tabu. Kay nähert sich der Tür, diese wird geöffnet und man sieht ein wahres Bollwerk an schwarzen Anzügen. Es ist eine fast beängstigende Situation. Selbstbewußte Männer die sich gegenseitig, begrüßen, miteinander scherzen und reden. Kay wird kaum wahrgenommen und nur beiläufig von einzelnen Männern nachlässig ganz nebenbei begrüßt, fast so als ob man eine lästige Fliege wegschlägt. Sie schlängelt sich unsicher zwischen den Männern durch, findet den ihr zugedachten Platz, setzt sich und legt die mitgebrachten Unterlagen auf den Tisch, bemerkt im selben Augenblick, dass sie scheinbar die Einzige ist, die irgendwelche Unterlagen dabei hat und versucht deshalb, diese unauffällig unter dem Tisch verschwinden zu lassen. Dann kommt ihr Freund und Berater, setzt sich neben sie,  legt seine Unterlagen auf den Tisch und rettet die Situation mit den Worten: "Anscheinend sind Kay und ich die einzigen die ihre Hausaufgaben gemacht haben."
Die Anhörung beginnt, Kay wird nicht beachtet,  sie kann sich kaum Gehör verschaffen, man fällt ihr ins Wort, was sie noch mehr verunsichert und sie ist kaum mehr in der Lage Worte zu finden. Ihr Freund und Berater muss die vorher abgesprochenen Ausführungen dem Komitee erläutern, Kay versucht sich zwar immer wieder einzubringen, aber wird schlicht ignoriert. Es scheint so, als ob die Männer ihre Gegenwart überhaupt nicht wahrnehmen. Es wird auch ganz unverholen geäußert, dass ein niedriger Emmisionskurs für die Aktien auch dadurch begründet wird, dass die Washington Post von einer Frau geführt wird, was ein nicht einzuschätzendes Risiko sei.


Im Laufe des Filmes emanzipiert sich Kay jedoch immer mehr, setzt sich auch gegen Widerstände durch und füllt die Rolle einer Chefin immer mehr und besser aus, bis sie schließlich eine sehr riskante Entscheidung trifft, die, währe sie schief gegangen sie selbst und einige andere ins Gefängnis gebracht und einigen Leuten den Job gekostet hätte.
Spoiler ende!
Der Film ist großes Kino.

Kein Blockbuster, der mit lautem geknalle und viel Action daher kommt oder bildgewaltig ist.
Der Blick und der Schwenk durch die Redaktion der Washington Post ist oft wacklig, die Handlung subtil, die Farben oft eher blass, die Dialoge leise, aber genau das macht es aus.
Es fängt die (Aufbruch-)Stimmung dieser Zeit wunderbar ein.

Die Charactere sind wunderbar gezeichnet.
Meryl Streep spielt - wie immer - herausragend, mimt die zuerst verunsicherte und dann immer selbstbewusstwerdende Unternehmerin überzeugend und Tom Hanks, den man auf den ersten Blick kaum erkennt (entweder hat der Maskenbildner ganze Arbeit geleistet oder die Jahre haben die Physiognomie des Herrn ein wenig verändert), spielt glaubhaft einen Chefredakteur, der einzig daran interessiert ist die Wahrheit zu schreiben und die Reputation der Zeitung zu stärken.


Alles in allem ein großartiger Film, den ich jedem ans Herz legen kann.

Montag, 26. März 2018

irgendwie habe ich wieder Lust...

Am Wochenende habe ich meinen Blogg durchforstet, weil ich etwas suchte.


Dabei fiel mir auf, wie toll es ist so einen Blog zu haben.
Es ist ja sozusagen ein Tagebuch.
Manche Sachen hatte ich schon so gut wie vergessen, aber beim Lesen fiel mir so manches wieder ein. Andere Sachen wusste ich zwar noch grob, aber so manches Detaille wurde mir erst wieder bewußt, als ich es las, bei manchem fiel mir auf, dass ich die Ereignisse mittlerweile in einen komplett falschen Kontext gebracht habe.
Fazit: Ich sollte wieder bloggen und zwar regelmäßiger als ich es momentan tu....
Einen kleinen zusammenfassenden Rückblick auf die vergangenen Monate:


SüVa

Er ist weg...
Das war ein ganz schöner Kampf.
Zwar gehörte ihm die Wohnung schon seit Dezember, trotzdem benötigte er weitere 3 Monate bis er weg war.
Um es kurz zu machen.
Der SüVa zog am 02.03.2018 in seine eigene Bude.
Vorangegangen war eine Drohung, dass er eine Anzeige wegen psychischer Gewalt kassieren würde, wenn er nicht auszieht und die Tatsache, dass es einen massiven Kälteeinbruch gegeben hatte.
Da der SüVa handwerklich eine absolute Null ist, konnte er die Ursache, warum die Heizung im Gästezimmer nicht funktionierte, "leider" nicht beheben. Die Lady hat jedoch am Tag seines Auszugs, die Heizkörper entlüftet und - oh Wunder der Technik - seither ist es auch im Gästezimmer wieder mollig warm.


New in

Die Süße wurde mittlerweile auf eine weiterführende Schule angemeldet.
Da es in Provinzkaff kein einziges G9 gibt und die Süße in einem solchen untergehen , eine Realschule sie aber vermutlich unterfordern würde, bleibt sie wo sie ist.


Außerdem ist am 09.03. das neue Bett angelandet.


Es ist toll...
Ganz toll....
Man schläft wie auf Wolken und die Schmerzen sind wie weggeblasen.


Ick freu mir:




Süße

Tja und dann hatte natürlich noch die Süße Geburtstag.

Ihren ersten "Runden"...

der wurde auch ausgiebig gefeiert:

 

kcilbkcürdnenehcoW

Dieses Wochenende hatte die Lady dann nach vielen, vielen Jahren mal wieder ein Familientreffen.

Anwesende bucklige Verwandtschaft der Ladywaren:
  • die einzige noch lebende (und älteste) Tante
  • deren beide Söhne (beide um die 60 D:) einer mit Ehefrau, der andere lebt derzeit in Scheidung
  • deren Kinder mit ihren jeweiligen Ehegatten und Kindern,
  • die Cousine (Tochter der jüngsten, jedoch bereits verstorbenen, Tante) mit ihrer Lebensgefährtin und ihrer Tochter,
  • Ladies Mutter mit Hund ,-)
  • Ladies Schwester mit ihrem Pflegekind und Hund, aber ohne eigene Kinder,
  • die Lady mitsamt der Süßen.


Die Lady hat sich wieder fürchterlich über ihre Schwester aufgeregt, weil diese das Pflegekind so lieblos behandelt hat und es die ganze Zeit nur angeranzt oder alternativ komplett ignoriert hat. Kein liebes Wort, nur Druck, nur Befehle, selbst wenn das Kind nichts falsch gemacht hat, bekommt es eine auf die Mütze, aber man darf ja nichts sagen, weil man hat ja keine Ahnung, nur sie ist diejenige mit Durchblick, weil sie studierte SozPäd ist, deshalb weiß nur sie wie man mit Kindern umgeht und alle anderen sind ja blöd und unwissend.

Auch der Cousine und deren Lebensgefährtin ist der lieblose Umgang mit dem Kind ins Auge gesprungen, selbst die Süße sagte wieder:
"Mama, das Mädchen darf gar nichts. Mit der kann man gar nichts spielen. Ich wollte mit ihr Fange spielen, aber sie sagte sie darf nicht rennen, ich wollte mit ihr Verstecke spielen, aber sie sagte sie muss in Sichtweite bleiben, ich wollte mit ihr nach dem Hund schauen (der im Auto saß, das direkt vor der Terasse stand), aber sie sagte, sie darf keinen Fuß von der Terasse setzen, die darf einfach gar nichts, die tut mir so leid."
(aber ändern kann man daran wohl nichts, die Lady habe es ja schon versucht, leider ohne Erfolg...)

Montag, 29. Januar 2018

Grundschulempfehlung... was nun?

Die Süße ist nun in der vierten Klasse.


Demnach steht der Übertritt in die weiterführende Schule an.


Die Süße ist aktuell auf einer Privatschule (unübertreffliche Betreuungszeiten, aber je älter das Kind wird um so weniger Betreuung braucht das Kind...).


Jetzt gab es die berühmt berüchtigten Grundschulempfehlungen.


Letzten Freitag hatte ich den Termin für das Gespräch mit der Lehrerin.


Am Donnerstag davor kam eine Mail von der Schulleitung, dass die bis dahin bereits ausgegebenen Grundschulempfehlungen zurückgezogen werden müssten, weil diese nach falschen Kriterien ausgestellt wurden.


Die Schule hat als Grundlage die Noten, aber auch das gesamtheitliche Lernverhalten (Lerngeschwindigkeit, Arbeitsgeschwindigkeit, Konzentrationsfähigkeit etc) beurteilt.
Das Oberschulamt hat nun einen Rüffel erteilt, dass alleine der Notendurchschnitt zählt (toll, dafür brauche ich keine Empfehlung duch die Lehrerschaft. Das kann ich selbst ausrechnen).


Demnach hat die Süße wie erwartet eine Gymnasialempfehlung erhalten.


Jetzt kenne ich die Süße aber ein bisschen und weiß, dass ihr Arbeitstempo gewaltig zu wünschen übrig lässt.


Deshalb stellte ich der Lehrerin die Frage, was die ursprüngliche Empfehlung gewesen sein.


Das war eine Realschulempfehlung, auch wenn sich die Lehrer in der Süßen einen "schwierigen Grenzfall" gesehen haben, hatten sie sich schlussendlich darauf geeinigt eine Realschulempfehlung auszusprechen.


So und jetzt bin ich so schlau wie vorher.


Natürlich fände ich es eigentlich toll, wenn die Süße Abitur machen würde, ich sie aufs Gymnasium schicken könnte und das alles flutscht.


Ich selbst hatte eine ganz schlimme Schulzeit
(aus viellerlei Gründen) und möchte
meiner Süßen das um alles
 in der Welt ersparen.


Jetzt flutscht es aber eben nicht so.


  1. Schicke ich sie aufs Gymnasium in der Hoffnung, dass es bei ihr klick macht und sie das Arbeitstempo erhöht und gehe damit das Risiko ein, dass sie mit dem Arbeitstempo nicht zurrecht kommt und total frustriert wird?
    In dem Ort in dem wir leben gibt es leider kein einziges G9 und beim G8 habe ich echte Bauchschmerzen.
  2. Schicke ich sie auf die Realschule und hoffe, dass sie den Ehrgeiz entwickelt Abi zu machen und dann später auf ein berufliches Gymnasium besucht und nicht der Schlendrian einkehrt?
  3. Lasse ich sie dort an der Privatschule?
    Das ist eine Gemeinschaftsschule, die alle Bildungsabschlüsse anbietet?
    Die ersten zwei Jahre (also Klasse 5-6) sind noch Orientierungsstufe und danach muss dann entschieden werden, welchen Zug das Kind danach belegt.
    Einzig, wenn das Abitur in Betracht gezogen wird, muss ab der 6ten Klasse die zweite Fremdsprache gewählt werden).
    Sollte die Süße sich dann für ein Gymnasium geeignet zeigen (sprich, sie zieht ihr Arbeitstempo an), dann könnte sie immernoch wechseln oder sie bliebe einfach auf der Privatschule und würde dort das Abi im G9 machen...


Ich weiß jetzt überhaupt nichts mehr...


Wtf...


Warum muss bei mir eigentlich immer alles kompliziert sein.

Montag, 22. Januar 2018

Ich schmeiß den Italiener raus

Vor 11 Jahren war ich glücklich ihn gefunden zu haben.
Ich war in Italien und hatte ihn dort gesehen.
Schon immer wollte ich einen solch schicken Italiener haben.


Einen richtig heißen Typen, so dachte ich zumindest....


Nach all den Jahren habe ich nun festgestellt, er kocht auch nur mit Wasser...

Dienstag, 16. Januar 2018

Was hat das gekostet?

Ganz ehrlich?


Mir geht etwas gewaltig auf den Geist...
Wenn man sich was neues gekauft hat, sei es ein Bett, Bettwäsche oder einen Brotkorb, die erste Frage lautet immer:
"Was hat das gekostet."


Was soll das?
Warum können Leute nicht einfach mal sagen: "Oh, das sieht schön aus, das gefällt mir" oder meinetwegen auch: "Das gefällt mir nicht"


Aber immer diese Frage: "Was hat das gekostet?"


Was soll die Frage?
Um sich ein Bild davon zu machen, was ich mir leisten kann?
Was löst das beim Fragesteller aus?
Neid?
Bewunderung?
Mitleid?
Schadenfreude?


Wollen die Fragesteller mir dann höhnisch ein: "Das hättest du auch billiger haben können," um die Ohren hauen
Oder: "Oh, das hast du aber günstig bekommen?"
Ganz gerne mag ich auch die Anschlussfrage: "Wie kannst DU dir das leisten?"


Ich verstehe das nicht und es macht auch keinen Spaß.
Ich freue mich gerne an neuen Dingen.
Ich freue mich, wenn sie mir gefallen.
Es ist mir auch recht, wenn jemand einen anderen Geschmack hat und sagt: "Das gefällt mir aber nicht," aber was soll immer diese - schon reflexartige - Frage:
"Was hat das gekostet?"


Es geht mir auf den Zeiger!