Dienstag, 13. Oktober 2015

Eine Frage an alle Lehrer und erfahrene Eltern



Die Süße ist in einer Ganztagesschule.
Sinn und Zweck einer Ganztagesschule ist, dass die Kinder keine Hausaufgaben mit nach Hause bringen, weil sie alles in der Schule erledigen.
Irgendwann brauchen die Kinder
 ja auch mal Feierabend.
Nun ist die Süße sehr genau. In allem was sie tut.
Schaut man ihre Schreibhefte an, ist man fast geneigt zu glauben, der Inhalt wäre gedruckt, weil jeder Buchstabe ausschaut wie der andere.
Das kostet Zeit.
Viel Zeit.
Hinzu kommt, dass die Süße gerne träumt und sich ablenken lässt.
Ich bin ja der Meinung, dass hier die Lehrer eingreifen müssen und die Kinder zur Disziplin anhalten. Zur Erläuterung. In der Klasse sind 23 Kinder und 2 Lehrer. Ich denke, da sollte es möglich sein, die Kinder im Auge zu behalten und wenn eines vor sich hin träumt oder stört es darauf hinzuweisen und es anzuhalten seine Aufgaben zu erledigen.
Leider bringt die Süße trotzdem jedes Wochenende Aufgaben mit nach Hause, die sie erledigen muss.
Ich finde, das sollte nicht sein, denn irgendwann braucht das Kind auch mal Pause.
Letztes Wochenende war es besonders schlimm.
Sie hatte 80 % des Wochenziels in Deutsch NICHT erledigt.
Zuhause dauerte das insgesamt dann eine gute Stunde, aber trotzdem.
Es frustriert das Kind.
Ich hatte Freitag beim Abholen auch eine der Lehrerinnen angesprochen.
Die ist neu und antwortete mir ganz spontan.
Oh, das geht nicht, wir haben hier eine Ganztagesschule, da sollten die Kinder fertig sein mit allem und nicht noch am Wochenende Arbeit haben.
Ich schrieb deshalb auch noch die Deutschlehrerin an:

Hallo Frau Deutschlehrerin,

 

ich mache mir ein wenig Sorgen wegen der Süßen.

Sie ist immer so verträumt und scheint ihre Aufgaben im Unterricht nicht erledigt zu bekommen.

Heute hat sie besonders viel mit nach Hause gebracht.

Von den 10 Wochenzielen hat sie gerade mal zwei erledigt. Den Rest muss sie jetzt am Wochenende nacharbeiten.

 

Ich habe sie gefragt warum sie nicht fertig wurde.

Sie begründet es damit, dass sie immer neben den Jungs sitzen müsse, die sie dann ablenken würden.

Diese Woche hätten sie alle ständig nach ihrem Radierer gefragt und deshalb sei sie nicht zum A rbeiten gekommen.

 

Ich vermute allerdings, dass sie einfach gerne trödelt.

Können Sie mir weiterhelfen was da los ist und warum sie nicht fertig wird?

Haben vielleicht Sie eine Idee wie ich sie motivieren/unterstützen kann, dass sie ihre Aufgaben in der gegebenen Zeit erledigt?

 

Wie läuft der Unterricht ab?

Die Süße hat mir erzählt, sie bekämen Anfang der Woche ihre Ziele und müssten Sie dann über die Woche abarbeiten.
Ich vermute, dass die Süße sich nicht richtig organisieren kann.

(Anmerkung der Redaktion:
Das Kind ist 7 Jahre alt.
 Da darf ein Lehrer schon noch beim
 organisieren und strukturieren unterstützen.)
Ist es sinnvoll, dass man ihr vorgibt wie viele Aufgaben sie pro Tag erledigen muss, damit sie am Ende der Woche fertig ist oder halten sie das für kontraproduktiv

es wäre besser sie einfach so weiter machen zu lassen, dass sie von sich aus lernt, dass sie konzentrierter arbeiten muss?

 

Ich bin ehrlich gesagt ein wenig ratlos.

Ich habe mir heute wirklich schon überlegt, ob sie nicht doch hätte für den Förderclub anmelden sollen, aber dachte mir, dass das nicht nötig ist, denn sonst hätten Sie mich ja sicher darauf 

aufmerksam gemacht.

Ich habe auch nicht das Gefühl, dass sie es nicht kann, sondern dass sie einfach nur träumt.

Vielen Dank für ihr offenes Ohr.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

 

Viele Grüße

Lady Crooks

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Heute bekam ich ihre Antwort:



Hallo Lady Crooks,




ich kann jeden Punkt nachvollziehen, den Sie ansprechen und danke für Ihre ausführliche E-Mail.

Sie hätten mich gerne auch heute Morgen darauf ansprechen können!
 Ich hatte die Lehrerin gesehen,
 als ich die Süße ablieferte,
dachte aber, dass das vielleicht
zwischen Tür und Angel nicht so
optimal ist zumal ich es auch
einigermaßen eilig habe, wenn
 ich die Süße morgens bringe,
weil ich zur Arbeit muss.

Ich achte diese Woche mal genau darauf, neben wem sie sitzt.

Ja, den Punkt mit den Arbeitsmaterialien hatte ich ja schon einmal am Elternabend angesprochen. Dadurch entstehen leider immer wieder Störungen.

Ich rede mit den Kindern darüber.
 
Ich stimme Ihnen auch zu, dass Sie Aufgaben gerne langsam bearbeitet. Sie will alles immer ganz exakt und ganz akkurat machen.

Die Kinder bekommen die Ziele der Woche schon am Anfang der Woche.

Meist sage ich auch, dass es heute wichtig ist, beispielsweise zwei Dinge abhaken zu können, damit man im Zeitplan bleibt.

Wenn das so bleiben sollte, dass die Süße so viele Aufgaben mit heim nehmen muss über das Wochenende, dann würde ich sagen, dass ich jeden Tag schau, ob sie eventuell jeden Tag ihr Heft mit heim nimmt und daheim etwas arbeitet.

Nein, die Süße muss nicht in den Förderclub. Es liegt, wie Sie es ja auch sehen, bei ihr daran, dass sie jeden Buchstaben schon fast "malt", alles perfekt haben möchte und lieber langsam macht.

 
Ich kann es auch gerne testen, dass die Süße vor dem Klassenzimmer arbeitet oder ähnliches.

Ich werde auch die Vertrauenslehrerin mal darauf ansprechen!

 Liebe Grüße

die Deutschlehrerin


Ich meine die Antwort der Deutschlehrerin ist ja ganz nett, aber ich habe den Eindruck sie hat nicht begriffen, dass sie mal eingreifen soll und auch dem Kind sagen, dass es nicht notwendig ist jeden Buchstaben exakt gleich zu malen (wenn ich die Süße darauf hinweise, weil sie zum 5ten mal einen Buchstaben rausradiert, dass es ganz in Ordnung ist, wenn ein strich nicht 100 % korrekt ist, bekomme ich zur Antwort: "Die Frau Deutschlehrerin will das aber so.")


Ich habe irgendwie den Eindruck, dass sie es als ihre Aufgabe betrachtet, den Kindern die arbeit aufzugeben und den Rest müssen die Kinder alleine tun.


Bin ich da falsch gewickelt, oder ist es nicht auch Teil der Aufgabe eines Grundschullehrers, den Kindern beizubringen ihre Arbeit zu strukturieren und zu organisieren?

Kommentare:

  1. Zwischen Tür und Angel Gespräche mit Lehrern halte ich persönlich für unklug. Wenn das Kind dabei steht und alles mithört, kann sehr schnell der Eindruck entstehen, Mutti kümmert sich um alles, Problem gelöst. Mail oder Telefonat finde ich daher immer besser.
    Ich hab auch ein Trödelkind. Lehn dich zurück. Sie muss am Wochenende nacharbeiten? Ist halt so. Es wird sich einpendeln. Nimm den Stress raus. Und vertraue auf die Fähigkeit der Lehrerin und auf die Süße, die gerade lernt, Probleme allein zu lösen. Ich hab letztens was sehr schönes in einer Zeitschrift gelesen:
    Liebt eure Kinder, aber lasst sie in Ruhe.

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    1. Teilweise stimme ich dir zu, aber ich sehe auch den Frust, der bei der Süßen entsteht.
      Ich finde zum lernen gehört nicht nur, dass sie lesen und schreiben lernen sondern auch, dass sie sich zu strukturieren lernen und auch das ist etwas, wozu sie angeleitet werden müssen und da sehe ich, dass die Lehrerin nichts macht.
      Ich hatte genau bei dieser Lehrerin letztes Jahr schon das Problem, dass sie der Süßen einmal 20 Seiten Hausaufgaben mitgegeben hat, weil wir in Kur waren und sie vorher vergessen hatte ihr ausreichend Aufgaben für die Kur mitzugeben.
      Den Frust der hier entstanden ist, tragen wir heute noch mit.
      Die Süße fühlt sich nicht gut damit.
      Jedes Wochenende noch nacharbeiten ist einfach eine Last für sie undi ch sehe das auch so.
      Irgendwann braucht sie auch mal Pause.
      Aber ich werde es jetzt mal abwarten.
      Ich habe getan was ich tun kann, wenn es nicht besser wird, werde ich halt nochmal ins Gespräch gehen dann aber mit der Vertrauenslehrerin.

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  2. 2 Lehrer für 23 Kinder ist schön luxuriös,da könnte auch einer von beiden Ethik unterr.....ne komm - anderes Thema....

    Du sprichst ein schwieriges Thema an,das wir als Leserschaft kaum beurteilen können,da wir Deine Tochter nicht kennen und mit Verallgemeinerungen Dir nicht geholfen ist.
    Das was Alex schreibt finde ich einen guten Rat.

    Grundsätzlich finde ich auch,das Grundschulkinder höchstens knapp über Nichts strukturieren können müssen.
    Nicht im Alter von 7 !
    Kindern in diesem Alter eine "Wochenaufgabe" zu geben finde ich viel zu früh.
    (außer sowas wie: Räume bitte in dieser Woche Dein Zimmer auf o.ä.)

    Vielleicht kannst Du ein klein wenig ihren Perfektionismus dämpfen,um den Frust zu verringern.

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    1. Hör mir auf mit dem Ethikunterricht.
      Da habe ich mich schon genug aufgeregt.
      Ich bin wirklich erstaunt darüber, dass wir in Deutschland den Reliunterricht im Grundgesetzt verankert haben.
      Das ist ein Unding in einer aufgeklärten Gesellschaft, aber versuch mal alte Zöpfe abzuschneiden.
      Ich finde auch, dass man den Kindern das strukturierte Arbeiten ebenso beibringen muss wie das Lesen, Schreiben und Rechnen.
      Wir werden sehen wie es weiter geht.
      Morgen ist Elternabend.
      Immer ein Quell der Erquickung....

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  3. 23 Kinder und 2 Lehrer ist schon gut, aber da fallen verträumte und ruhige Kinder dennoch untergehen. Ich bin selber Lehrerin und manchmal ist man einfach froh, dass ein Kind eher ruhig ist, weil der Rest der Bande so viel Aufmerksamkeit braucht.

    Vertrau der Lehrerin doch einfach- ich bin sicher, dass sie rechtzeitig eingreifen wird, wenn es wirklich problematisch wäre. Wochenpläne und co sind gut für Kinder, da sie so auch sehen, wie viel sie schaffen. Und die Möglichkeit des RÜckzugs sollte sie auch nutzen dürfen, wenn sie wirklich schnell abgelenkt ist.

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    1. Liebe Moosman (das Pseudonym hätte mich jetzt spontan auf einen Mann schließen lassen ;-)),
      das Vertrauen in die Lehrerschaft ist bei mir seit jüngsten Kindestagen an getrübt.
      Liegt vermutlich daran, dass mein erster Lehrer ein Altnazi war der Kindern noch Tatzen verteilt hat (obwohl das auch in den 70ern schon verboten war) und vor der Klasse blamiert hat, auch die nachfolgende Lehrerschaft hat nicht gerade mein Vertrauen in die pädagogischen Fähigkeiten der Lehrpersonen gestärkt.
      Vielleicht bin ich auch deshalb ein wenig neurotisch, wenn es um mein Kind geht, weil ich der Süßen Erfahrungen die ich gemacht habe ersparen will.
      Die Süße ist sicherlich kein Kind das den Unterricht stört, sie will ihr Zeug machen. Ich kenne aber auch ihre Eigenheiten sehr genau, immerhin bin ich die Mutter und ich versuche diese auch "neutral" zu sehen, zu erkennen und nicht runter zu spielen, aber ich sehe auch wenn sie Hilfe braucht und ich finde sie bekommt sie hier nicht in dem notwendigen Maße.
      Ich werde es jetzt erst mal darauf beruhen lassen.
      Auch beim morgigen Elternabend werde ich nichts sagen, das habe ich einmal getan und entgegen aller Aussagen anderer Eltern, die sich von den gleichen Dingen gestört fühlten hat keiner den Mund aufgemacht.
      Denn auch das habe ich gelernt, Kinder, deren Eltern einen Lehrer kritisieren, werden vom Lehrer entsprechend behandelt. Meine höchstpersönliche Erfahrung aus meiner Schulzeit.
      Wenn sich das mit den Aufgaben am Wochenende nicht bessert werde ich um ein Gespräch mit Deutschlehrerin und Vertrauenslehrerin bitten.
      Ich werde nicht tatenlos zusehen, wie der Frust bei der Süßen steigt bis sie keine Lust mehr auf die Schule hat.

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  4. Ich finde, da solltest du der Lehrerin nochmal sagen, was genau du dir wünschst. Denn so war deine Mail etwas drumherum geschrieben, im Gegensatz zu dem, was du uns schreibst. Ist nicht falsch oder schlimm, schließlich ist das geschriebene Wort immer sehr interpretationsanfällig. Und mit der Lehrerin will man sich nunmal nicht anzicken, gell.
    Am besten also, du setzt dich mal mit ihr kurz hin, sagst ihr, dass du dir z.B. wünschst, dass sie die Süße dann auch mal zum Weuterarbeiten antreibt und vor allem, dass sie die Buchstaben nicht so malen muss. Da gab's bestimmt mal einen Satz der Lehrerin, den die Süße zu genau genommen hat und deshalb denkt, es muss alles wie gedruckt sein.

    Zum Thema Selbstorganisation schließe ich mich yellow snow an. 7 ist zu früh, um mit Wochenaufgaben und der selbständigen Abarbeitung aufzuwarten. Organisieren muss man genauso erstmal lernen wie Schreiben. Angeleitet fände ich es aber in Ordnung.

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    1. Ja, liebe Nickel,
      ich bin froh, dass du genau so geantwortet hast. Du hast den Kern meines Frustes total erfasst.
      Ja, meine Mail war drum herum geschrieben.
      Die Deutschlehrerin ist auch die Relilehrerin und mit der hatte ich kürzlich schon mal einen Disput, deshalb habe ich versucht meine Mail sehr freundlich und neutral zu verfassen.
      Was ich mir wünsche habe ich der Dame aber schon letztes Schuljahr mal gesagt, als sie die Süße mit 20 Seiten Hausaufgaben ins Wochenende geschickt hat, weil sie - die Lehrerin - vergessen hatte ihr alle notwendigen Aufgaben mit in die Kur zu geben.
      Ich mache ihr keinen Vorwurf, dass sie das vergessen hat, ich laste ihr aber an, dass sie ihren Fehler dann einfach zum Problem der Süßen gemacht hat.
      Das Problem mit der Genauigkeit ihrer Schrift habe ich auch schon mit der Lehrerin besprochen und sie gebeten, dass sie mal der Süßen sagen soll, dass nicht alles wie gedruckt aussehen muss (denn wenn ich dies der Süßen sage bekomme ich zur Antwort: "Aber Frau Deutschlehrerin, will dass wir schön schreiben."). Die Lehrerin hat mir damals gesagt, dass es ihr lieber ist, die Kinder schreiben schön auch wenn es zu Lasten der Schnelligkeit ist. Ich gebe ihr bis zu einem gewissen Maße recht. Wenne s aber so ausartet, dass wir 80 % der Aufgaben am Wochenende machen müssen steigt der Frust bei der Süßen (und auch bei mir).
      Ich bin schon der Meinung, dass man bei 23 Kindern und 2 Lehrern ein Auge auf einzelne Kinder haben kann und nicht nur auf die Störenfriede.
      Und ja, sich zu organisieren muss man lernen und es muss auch gelehrt werden. Ich halte das schon für eine Aufgabe der Lehrer auch dieses zu vermitteln.
      Ja, ich bin ein wenig frustriert, möglicherweise weil ich selbst sehr schlechte Erfahrungen mit meinen Lehrern gemacht habe und meine komplette Schulzeit furchtbar war.
      Aber ich werde versuchen mich nicht mit der Lehrerin zu überwerfen, denn das wäre kontraproduktiv.
      Danke für deine tolle Antwort.
      Sie gibt mir das Gefühl, dass ich nciht ganz daneben bin mit meiner Furcht.
      Manchmal habe ich dann doch das Gefühl etwas neurotisch zu sein.
      LG
      Lady Crooks

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    2. Freut mich, dass ich den Nagel auf den Kopf getroffen habe.

      Ich kann dich verstehen und ich finde nicht, dass du neurotisch daher kommst.
      Dass sie ausgerechnet auch noch die Relilehrerin ist, kommt also erschwerend hinzu. Dann war es umso richtiger, dass du die Mail so freundlich verfasst hast. Was nun ja aber immernoch heißt, dass du nicht deutlich werden konntest. Ich bleibe dabei, triff dich mit ihr, sag ihr, was du uns gesagt hast. Vielleicht kannst du auch erklären, warum du lieber ein Gespräch haben wolltest statt das per Mail zu klären. Das bringt die ganze Sache auf eine menschliche Ebene und bringt sie vielleicht eher dazu, sich deiner Sorgen anzunehmen.

      Ist schön, wenn die Kinder schön schreiben, klar. Und wenn man dafür ausreichend Zeit hat, etwa wenn man daheim einen Brief an jemanden schreibt, kann man das auch gerne machen. Aber wenn es drum geht, Informationen schnell aufzuschreiben, kann man sich das nicht leisten. Wenn man noch 8 andere Aufgaben hat ebenso wenig. Und darum geht es doch.
      Jetzt stell dir mal vor, wenn die Süße aus der Grundschule heraus kommt und auf die weiterführende Schule geht. Da wartet dann auch niemand mehr, bis alle ausgeschrieben haben oder lobt das schöne Schriftbild. Da beißen den letzten einfach die Hunde. Was jetzt nicht heißt, dass man der Süßen mega Druck machen muss. Aber so ein Zwischending muss sie eben lernen zwischen schnell/effizient und schön. Und dafür ist eben auch die Deutschlehrerin zuständig.

      Die Sache mit den vielen Aufgaben nach der Kur hatte ich ganz vergessen. Vielleicht hat es einen Grund, dass die Lehrerin den Kindern keine Organisation beibringt, sondern machen lässt. Sorry, das war zynisch. ;)

      Liebe Grüße und Ohren steifhalten!

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