Montag, 7. September 2015

Was nun?

Momentan denke ich immer öfters darüber nach mit dem Bloggen aufzuhören.
Aus verschiedenen Gründen.


1.) Mir fällt momentan nicht viel ein, das ich schreiben kann bzw möchte.


2.) Ich habe das Gefühl, dass Bloggerhausen momentan insgesamt etwas "träge" ist und bei vielen der Dampf raus ist.


3.) Ich weiß nicht ob ich wirklich noch meine Gedanken hier platzieren will. Ich befürchte, dass es den einen oder anderen Leser gibt, dem ich einfach nicht mehr erzählen will, was mich so bewegt.


Tja und so denke ich darüber nach, was ich mache:


Aufhören?


Einfach so weitermachen?


Blog schließen und nur noch geladene Leser zulassen?
Einen zusätzlichen Blog eröffnen in dem nur geldadene Leser zugelassen sind?

Kommentare:

  1. Liebe Lady Crooks,
    ich glaube, dass es jedem Blogger so geht, dass er diese Dinge hin
    und wieder in Frage stellt. Das ist so subjektiv, dass man keine Antwort darauf geben kann. Wenn du dich unwohl fühlst vor allen zu schreiben, würde ich auf Privat, also einen Zusatzblog für geladene Gäste zurückgreifen, dass man nicht täglich schreiben muss ist klar, doch ich für meine Person würde den Blog nicht ganz schließen. Ich habe das auf einer anderen Plattform mal gemacht und Zurückkommen war für mich keine Option, denn ich wollte nicht von vorne anfangen, was bei einem neuen Profil, mit neuem Namen usw. unweigerlich der Fall wäre.
    Man verliert an Authentizität, zumindest emfpinde ich es so.
    Wie du dich entscheidest liebe Lady Crooks ist dir überlassen, doch ich würde dich vermissen.
    Lg und eine stressarme Woche.
    Sadie


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    1. Nun, ich bin mir nicht ganz sicher was ich will.
      Ich denke in der Tat über einen Zusatzblog nach.
      Mal sehen.
      Danke für deine lieben Worte.
      LG
      Lady Crooks

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  2. Tja, an dem Punkt gelangen wohl die meisten nicht kommerziellen Blogger irgendwann ein mal :-)
    Insbesondere wenn auch Bekannte im Blog mit lesen, oder mittlerweile der Punkt erreicht ist, wo man nicht mehr frei bloggen kann, da man seinen Leser dieses oder jenes nicht zumuten will, kann oder möchte ;-)
    Für mich war es die Frage für wen ich Blogge: Für mich oder für Leser! Und da ich anonym blogge, kann ich auch schreiben, wie ich es gerade mal denke. Ist ja auch eher für mich :-)
    Klar, da ich mehr für mich blogge, ist die Anzahl der Post natürlich sehr gering, weil es dann wirklich immer nur Themen sind, die ich gerade am verarbeiten bin. Womit die Leserzahl aber auch gleichzeitig sehr gering ist ;-) Aber die, die da manchmal noch vorbei schauen, liegen mir um so mehr am Herzen :-)

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    1. Ist das nicht immer die Frage für wen man bloggt. Die Frage ist aber auch was man alles erzählen möchte.
      Ich denke darüber nach.
      LG
      Lady Crooks

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  3. Ich würde Dich auf jeden Fall vermissen und ich denke, es gibt da eine ganze Menge Leute, denen es genauso geht. LG Hella

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    1. Immer langsam, es ist noch nichts entschieden.
      Danke für deine netten Worte.
      LG
      Lady Crooks

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  4. Hör auf Deinen Bauch. Mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen.

    LG

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  5. Das ist manchmal so, dass frau als bloggerin über derartige Fragen nachdenkt.
    Wenn du nicht weiter kommst, mach einfach mal eine Pause und schau, wie es dir dann damit geht. Vermisst du etwas? (Ich würde dich hier vermissen - aber das ist kein Argument) Fehlt etwas? Was genau stört dich? (Keine Ideen sind doof, aber so Gehirnleerlauf tritt schon mal auf und geht vorüber) Kannst du das ändern? Willst du das ändern?
    Solche Sachen klären sich gerne mal fast von alleine in einem kleinen Päuschen, denkt sich
    das LandEi (das jetzt dringend auch auf den Eierbauch hört und mal was essen geht...)

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    1. Danke, liebes Landei,
      ich habe da schon eine Idee, ist aber noch nicht ganz ausgegoren.
      LG
      Lady Crooks

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  6. Den Punkt, an dem einem partout keine Themen einfallen, hat wohl jeder Blogger mal und nach einer kurzen oder längeren Pause hat sich das Problem meist erledigt. ;)

    Viel schwerwiegender finde ich allerdings den 3.Punkt, das war mein persönlicher Genickbrecher oder eher: der Anfang vom sich über zig Blogs ziehenden Ende. Denn wenn dieser Wurm („Ich befürchte, dass es den einen oder anderen Leser gibt, dem ich einfach nicht mehr erzählen will, was mich so bewegt.“) einmal drin ist, dann bekommt man den nur schwer wieder raus, mir ist das nicht gelungen.

    Dazu kommt aber auch, dass sich die Blogosphäre irgendwie nicht zum Positiven verändert hat - so empfinde ich es zumindest - und dass so ein bisschen die Luft raus ist. Ehemalige „Bloginstitutionen“ (zu denen du für mich übrigens auch gehörst ;)) existieren nicht mehr oder hauen nur alle Jubeljahre einen Beitrag raus. Bei anderen hast du das Gefühl, von den Themen her ein einziges Déjà-vu zu erleben, muss ich auf Dauer auch nicht haben. Zudem hat sich - Smartphone sei Dank - auch das Lese-u. Kommentierverhalten geändert (bei mir zumindest) und das ist der Bloggerei und dem Lesen von Blogs nicht zuträglich. Da gibt es smartphonefreundlichere Kommunikationsmöglichkeiten, um in Kontakt zu bleiben oder ein bisschen rumzuplänkeln...

    Wie auch immer: Hör auf deinen Bauch. Du machst das schon. ;)

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    1. Danke für das Kompliment ;-)
      Ich fühle mich sehr geehrt.

      Ich glaube mir ist eine Lösung eingefallen, aber ich denke noch ein wenig drüber nach.
      LG
      Lady Crooks

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  7. Bitte nicht aufhören, liebe Lady C. ... Ich schlage Dir vor, daß Du Dir eine Pause auferlegst... Erteile Dir selbst einfach mal ein mehrwöchiges Blogverbot... Bestimmt merkst Du schon nach kurzer Zeit, wie sehr es Dir fehlen wird.
    Liebe Grüße von Felina, die diesen Trick auch schon erfolgreich angewendet hat.

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    1. Eine Pause oder eine andere Lösung.
      Mal sehen.
      LG
      Lady Crooks

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  8. und nun, werte Lady, warten Se einfach mal bissle...kleine Pause, Tage, oder länger und sie werden sehen, es kommt ne Situation, da denken sie : boah, ab damit in den Blog !...also, ich würde es so machen...
    aber...entscheiden müssen sie dass schon selbst, nech ?
    und einfach keinen Druck aufbauen , was bloggen zu müssen...müssen muss man nicht.
    In diesem Sinne, herzlichst, Frau Gräde....

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  9. du hast kein problem mit antworten (in jedem post gibt es reaktionen) ! bei mir (na klar) so gut wie nichts. du solltes nicht so sammelwütig sein. weniger ist mehr.

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    1. Es geht nicht um die Antworten.

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    2. sondern, um echtes verstehen und verbunden sein.......?

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  10. Oh bitte, lass mich jetzt nicht auch noch im Stich! Bleib! Du bist doch meine Bloggerqueen, meine sichere Bloggerbank.

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  11. Ich fände es sehr schade,wenn Du aufhören würdest - verstehe Deine Gründe aber bestens.

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  12. Nach meinen eintausendundeins Abschieden und Combacks und Umzügen in den letzten Jahren kommen mir diese Gedankengänge natürlich sehr vertraut vor. Zu Punkt 1: Wenn Dir nix einfällt, fällt Dir halt nix ein. Das hat normalerweise einen guten Grund und ist nicht tragisch, finde ich. Musst ja keine Quote erfüllen. Zu Punkt 2: Das Gefühl habe ich auch, ist aber kein Grund, sich der allgemeinen "Trägheit" anzuschließen, wie ich finde. Zu Punkt 3: Vor allem das ist mir sehr vertraut. Du kannst natürlich versuchen, durch einen Umzug "Spuren zu verwischen". Mich hat das zwar im Laufe der Jahre hunderte Leser "gekostet", aber: So what... Als Rampensau, die Du ja nun mal bist, fühlt sich ein Blog nur für geladene Gäste nicht richtig an. Als ich das damals gemacht habe, war bei mir irgendwann die Luft und die Lust raus, nur für eine Handvoll "Auserwählter" zu schreiben (100 ist ja die von Blogger gesetzte Grenze, glaube ich). Kein Reiz des Neuen mehr.
    Wie auch immer Du Dich entscheiden wirst, es wird schon das Richtige für Dich sein. Ich hoffe natürlich, dass Du nicht aufhörst.

    Bin übrigens gerade mit Deinem Stöckchen beschäftigt, kommt die Tage. Hoffe, das klappt mit den 14.000 Zugriffen ;)

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  13. Da ich zur Zeit ja irgendwie immer das Pferd von hinten aufzäume, lese ich natürlich auch das jetzt erst.
    Ich hab ein ähnliches Problem, vor allem das "mir fällt nix Besonderes mehr ein", und manche Dinge sind einfach zu "privat". Und viele der mir lieben Blogger haben schon aufgehört.
    Du siehst ja selbst, wie sich das in meinem Blog niederschlägt.
    Ich blogge halt einfach weniger. Ganz aufhören kommt für mich nicht in Frage, dazu bin ich auch einfach schon zu lange dabei. Würde mir trotz allem was fehlen.
    Da ich bei Wordpress bin, hab ich ja die Möglichkeit - anders als bei Blogger - einzelne Posts mit einem Passwort zu versehen. Hab ich bisher allerdings auch nur einmal gemacht, weil irgendwie fühlt sich das auch nicht richtig an.
    Schwierige Entscheidung... Aber Du hast Dich ja schon entschieden, mittlerweile ;-)

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